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Ich sollte öfter an meinem Schreibtisch sitzen.

Immer, wenn ich hier sitze, frage ich mich, warum ich das nicht öfter mache. Zwei Drittel meines Abschlussprojektes funktionieren seit heute. Die Projektdokumentation umfasst derzeit nur drei von zehn Seiten, ich bin aber auch noch nicht auf die Projektdurchführung eingegangen, die hoffentlich 7 Seiten füllt. Zeit bis zur Abgabe: 15 Tage.

 

Neben Alfred Extensions habe ich übrigens auch ein Leben.

Die letzten Posts drehten sich alle um Alfred und irgendwelchen Technikkram, von dem ich nur so halb Ahnung habe. Dabei kam persönliches viel zu kurz. Hier also ein kurzes Update.

Meine Ausbildung geht immer schneller Richtung Abschluss. Am 09.05. schrieb ich meine theoretischen Prüfungen — Systemintegration, Wirtschaft/Soziales und einen fächerübergreifenden Teil. Im Vorfeld bereitete ich mich so intensiv ich konnte vor, nahm extra eine Woche Urlaub und bestellte schlechte Lernkarten, die ich morgen zurückschicke. Es fiel mir schwer und mir geht der Arsch ziemlich auf Grundeis. Der Fachliche Teil, also die Systemintegration, war ziemlich krass. Das wird vermutlich ziemlich knapp, solange ich aber 50% habe, ist alles okay. Der zweite, fächerübergreifende Teil, war, trotz des schwammigen Themas »Cloud«, machbar. Der letzte Teil fing gut an, wurde immer ekliger und lässt sich von mir nicht einschätzen. In sechs Wochen gibt es die ersten vorläufigen Ergebnisse. Bis dahin weine ich immer ein bisschen, wenn ich an die Prüfung denke.

Zur theoretischen Prüfung kommt eine betriebliche Projektarbeit. Den genauen Wortlaut meines Themas habe ich nicht im Kopf. Das Ziel ist ein mit IPsec verschlüsselter Tunnel auf Layer 2, der VLANs in Außenstandorte transportiert (falls es jemanden interessiert). Ich habe diverse im Internet kursierende Konfigurationen getestet und keine tut, was sie verspricht. Wenigstens habe ich noch bis zum 30.05. — also 15 Tage — Zeit, bis die Projektdokumentation abgegeben werden muss. Dieses Projekt muss ich dann an einem Termin, den ich noch nicht kenne und der hoffentlich nicht in den Bulgarienurlaub fällt, vor der IHK präsentieren. Im Screenshot oben seht ihr übrigens den aktuellen Stand meiner Doku. Nebenher ärgere ich mich noch mit den Formatierungsvorgaben für die Dokumentation herum. Die IHK verlangt die Formatierung nach DIN5008. Was steht diesbezüglich in besagter DIN? Das Institut für Normung möchte 150€ von mir, damit ich diesen Standard einsehen darf. Der Sinn eines Standards wird damit zwar verfehlt, aber immerhin wird damit Geld gemacht. Weiß jemand was?

Und sonst so? Läuft.

Alfred Extension: Extension Set zum Umrechnen von Zahlensystemen

Ich bin zur Zeit ein wenig im Wahn und versuche mich an einer Alfred Extension nach der anderen. Vielleicht verbanne ich den Kram in eine eigene Kategorie und verweise hier nur noch kurz darauf.

Heute habe ich mich mit Sebastian auf unsere Abschlussprüfungen am Mittwoch vorbereitet. Aus Gründen fragte ich mich, warum man Zahlensysteme nicht einfach mit einer Alfred Extension umrechnen sollte. Ich setzte mich also hin und probierte. Heraus kam dabei ein Set von vier einzelnen Extensions:

  • dec2bin
  • bin2dec
  • dec2hex
  • hex2dec

Die Ergebnisse werden als Growl Notification angezeigt und werden in die Zwischenablage kopiert. Ihr bekommt das Set hier. Wie es aufgebaut ist, erkläre ich im Rest des Artikels.
Den Rest lesen »

Alfred Extension: Time Machine Backup — Now!

Hier beschrieb ich, wie TimeMachineGrowler Notifications für Time Machine erzeugt, damit ich das Menubar Icon ausblenden kann. Ohne das Menubar Icon gibt es aber die »Backup jetzt erstellen« Funktion nicht mehr. Damit ich trotzdem ein Backup starten kann, wann immer ich will, baute ich eine kleine Alfred Extension.

Time Machine Backup — Now! führt mit dem Alfred Keyword »backup« einen Terminal-Einzeiler aus:

/System/Library/CoreServices/backupd.bundle/Contents/Resources/backupd-helper &

Das ist auch schon alles. Die Extension könnt ihr hier downloaden. Installiert wird sie per Drag&Drop über die Alfred Preferences.

Growl Notifications für Time Machine

Nutzt man Time Machine für das Backup seines Macs, gibt es nur eine (native) Möglichkeit, über den Status des Backups informiert zu werden — die Menubar. Oder man lässt es ganz. Ich gehöre zu den Leuten, die ihre Menubar so aufgeräumt wie möglich halten wollen. Um Platz zu sparen begab ich mich gerade auf die Suche nach einer Möglichkeit, Growl Notifications für die Time Machine zu erzeugen. Ich wurde schnell fündig und testete TimeMachineGrowler von Peter. Eine einfache App, die ausschließlich im Hintergrund läuft. Will man sie beenden, muss das über die Aktivitätsanzeige getan werden. Um TimeMachineGrowler automatisch zu starten, fügt man die App seinem Account als neues Anmeldeobjekt hinzu.

Fazit: TimeMachineGrowler tut genau, was es soll. Ich vermisse das Menubar Icon nicht. Höchstens die Funktion »Backup jetzt erstellen« könnte ich irgendwann gebrauchen. Das kläre ich dann aber mit Alfred oder dem Automator — und zwar so.

Pinstagram — »The best way to enjoy Instagram on the web«

Irgendwann heute Morgen tauchte pinstagram.co in meiner Twitter Timeline auf. Pinstagram ist ein Onlinedienst, der Instagram auch ohne iPhone nutzbar macht. Das einzige, was nicht möglich ist, ist das Hochladen von Fotos. Um Instagram zu durchstöbern, Bilder zu kommentieren und Likes zu verteilen, reicht das hübsche Interface alle mal. Herausstechen will Pinstagram wahrscheinlich mit der »Pin«-Funktion, die Fotos an euer Pinterestdings pint. Ich nutze Pinterest nicht und brauche das deshalb nicht. Mir war bisher noch kein Weg bekannt, Instagram auf diese Weise zu nutzen. Ich habe aber auch nie danach gesucht. Eine Anmeldung bei Pinstagram wird euch übrigens erspart, da man sich per Instagram einloggt.

Klickbefehl: Pablo und Tien brauchen unsere Hilfe


Ein Ausruf purer Verzweiflung! Pablo und sein Mitbewohner Tien erzählen eine ebenso traurige wie amüsante Geschichte über zwei Longboards und die kurze Zeit, die sie damit verbrachten.

Window Snapping wie unter Windows 7

Windows 7 beherrscht Window Snapping, also das einfache Anpassen eines Fensters an den Bildschirm durch Ziehen an einen bestimmten Bildschirmbereich. Vor allem wenn man, so wie ich vor einigen Monaten, von Windows 7 auf OS X umsteigt, vermisst man die Funktion erstaunlich schnell. Martin empfahl mir damals Cinch. Cinch rüstet die Window Snapping Funktion für 5,49€ einfach nach. Gestern bin ich beim Lesen meiner Feeds auf das kostenlose BetterTouchTool gestoßen. Eine kleine App, die die Funktionen der Apple Mäuse und Trackpads noch einmal erheblich erweitern kann. Beim ersten Start von BetterTouchTool wird man dann allerdings erst einmal gefragt, ob man nicht die Window Snapping Funktion aktivieren möchte. Eine Frage, mit der ich nicht gerechnet hätte und mit der ich, hätte ich BetterTouchTool eher entdeckt, 5,49€ gespart hätte.

XBMCbuntu (und jedes andere Linux) als Time Machine Ziel

XBMC hat vor wenigen Wochen mit XBMCbuntu Einzug in mein Netzwerk gehalten. Ursprünglich plante ich nur Musik, Videos und Filme meiner OS X und iOS Geräte auf den Fernseher und die angeschlossenen Boxen zu streamen. Mittlerweile bietet der PC, auf dem XBMCbuntu läuft, diverse andere Dienste an. Seit gestern stellt er auch eine Alternative zu Apples Time Capsule dar und empfängt nun fleißig Time Machine Backups. Wie einige vielleicht wissen, ist es seit OS X 10.7 nicht ohne weiteres möglich, die Time Machine zum Backup auf nicht Apple Storages zu bringen. Arbeitet man nach dieser Anleitung, stellt das aber keinen großen Akt mehr dar.

Ich fasse noch einmal zusammen, was gebraucht wird und gemacht werden muss:

  • Ein Linux (bei mir Ubuntu bzw. XBMCbuntu)
  • Eine Festplatte, die genug Platz für das Backup bietet und mit einem Dateisystem formatiert ist, welches von Linux beschrieben werden kann (bei mir ext4)
  • netatalk (spielt den AppleShare File Server)
  • avahi-daemon (gibt das Vorhandensein per Bonjour im Netzwerk bekannt)

Schritt 1 — netatalk und avahi-daemon installieren »

Schritt 1 — netatalk und avahi-daemon installieren

Die Installation der beiden Dienste gestaltet sich recht einfach. Gebraucht werden ein Terminal und root-Rechte.

sudo apt-get install netatalk
sudo apt-get install avahi-daemon libnss-mdns

Alternativ für netatalk:

wget https://launchpad.net/~stefanor/+arc...~ppa1_i386.deb
sudo dpkg -i netatalk_2.2~beta4-0~ppa1_i386.deb

Das sollte schon alles gewesen sein.

Schritt 2 — netatalk konfigurieren »

Schritt 2 — netatalk konfigurieren

Nun wird netatalk, der AFP Server, konfiguriert. Hierfür brauch wieder root-Rechte und einen Texteditor. In /etc/default/netatalk wird zu erst festgelegt, welche Dienste durch netatalk gestartet werden sollen. Editiert einfach die folgenden Zeilen.

ATALKD_RUN=no
PAPD_RUN=no
CNID_METAD_RUN=yes
AFPD_RUN=yes
TIMELORD_RUN=no
A2BOOT_RUN=no

Anschließend wird in /etc/netatalk/afpd.conf festgelegt, wie bzw. womit sich euer Mac bei netatalk authentifizieren soll. Editiert hierfür folgende auskommentierte Zeile.

Original # -passwdfile [...]
Neu      -passwdfile /etc/netatalk/afppasswd

Fügt nun noch am Ende der selben Datei folgende Zeile ein.

- -transall -tcp -noddp -uamlist uams_randnum.so,uams_dhx.so -nosavepassword -advertise_ssh

Abschließen erstellt ihr afppasswd. Das macht ihr wieder auf dem Terminal.

touch /etc/netatalk/afppasswd

Mit dieser Konfiguration kann sich jeder auf dem Linux-System vorhandene User einloggen.

Schritt 3 — Freigaben für netatalk konfigurieren »

Schritt 3 — Freigaben für netatalk konfigurieren

Damit netatalk auch etwas anbieten kann, müssen am Ende der Datei /etc/netatalk/AppleVolumes.default mit einem Texteditor und root-Rechten einige Zeilen angepasst bzw. eingefügt werden.

/Pfad/zu/Freigabe ANGEZEIGTERNAME allow:user1,user2 cnidscheme:dbd options:usedots,upriv,tm

In meinem Fall sieht die Zeile so aus:

/mnt/tm tm_XBMCbuntu allow:tony cnidscheme:dbd options:usedots,upriv,tm

Das sollte alles sein, was in Schritt 3 zu erledigen ist.

Schritt 4 — Freigabe mittels avahi-daemon im Netzwerk bekannt geben »

Schritt 4 — Freigabe mittels avahi-daemon im Netzwerk bekannt geben

Diesen Schritt halte ich für optional. Im Prinzip funktioniert das Konstrukt nämlich jetzt schon. Mit einem richtig konfigurierten avahi-daemon wird die Benutzung allerdings erheblich angenehmer, da eure Freigabe mittels des Protokolls Bonjour (Opfert ein Lamm für die Typen, die sich das einfallen lassen haben!) im Netzwerk verbreitet und automatisch angezeigt wird. Interessant ist für uns die Datei /etc/nsswitch.conf, die wir mit einem Texteditor und root-Rechten bearbeiten.

Anfangs bearbeitet ihr folgende Zeile.

Original: hosts: files mdns4_minimal [NOTFOUND=return] dns mdns4
Neu: hosts: files mdns4_minimal [NOTFOUND=return] dns mdns4 mdns

Damit OS X die Freigabe so anzeigt, wie ihr wollt, geht es in der Datei /etc/avahi/services/afpd.service weiter. Dorthin kopiert ihr den folgenden Code.

<?xml version="1.0" standalone='no'?><!--*-nxml-*-->
<!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
<service-group>
<name replace-wildcards="yes">%h</name>
<service>
<type>_afpovertcp._tcp</type>
<port>548</port>
</service>
<service>
<type>_device-info._tcp</type>
<port>0</port>
<txt-record>model=Xserve</txt-record>
</service>
<service>
<type>_adisk._tcp</type>
<port>9</port>
<txt-record>sys=waMA=MACAddressUbuntu,adVF=0x100</txt-record>
<txt-record>dk0=adVF=0x83,adVN=Name</txt-record>
</service>
</service-group>

Zur Erleuterung:

  • %h — Darf jeden beliebigen Namen haben.
  • MACAddressUbuntu — Die MAC-Adresse eures Linux-Systems
  • Name — Muss der gleiche Name sein, wie der, den ihr als Anzeigename in AppleVolumes.default gewählt habt. In meinem Fall also tm_XBMCbuntu

Schritt 4 hat sich damit auch erledigt.

Schritt 5 — Rebootet eure Maschinen »

Schritt 5 — Rebootet eure Maschinen

Abschließend rebootet ihr euren Mac und das Linux-System. Im Finder eures Macs sollte nun die Freigabe zu sehen sein und Time Machine und das Linux-System sollten sich vertragen.

Ein großes Dankeschön an Adnup für seine Anleitung, die ich hier noch einmal verwurstet habe. Ich hoffe, das macht ihm nichts.

Embedded Recommendations bei QUOTE.fm

Neuigkeiten aus Hamburg — Die drei vier Jungs von QUOTE.fm haben eine Funktion zum einbetten von Zitaten gebaut und heute in ihrem Blog vorgestellt.


Ich finde die eingebetteten Recommendations ziemlich gut gelungen, hübsch und benutzbar. Danke, Jungs!